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Rabattgutscheine (Discount Voucher) und mVoucher

Das zentrale Veranlagungsprodukt ist der Voucher, ein virtueller Gutschein.

Die Rabattgutscheine (Discount Vouchers) lösten bereits 2014 die früheren „Anzahlungen auf Gutscheine“ ab, sind aber vom Konzept her mit diesen ident („Alter Wein in neuen Schläuchen“).

Im März 2019 wurden die Discount Voucher in mVoucher umbenannt und mittlerweile heißen sie Benefit Voucher.

Während die Discount Voucher von der Lyoness Europe AG vertrieben wurden, werden die mVoucher nun von der mWA myWorld Austria GmbH, Grazbachgasse 87-93, 8010 Graz verkauft.

Mit diesen „Gutscheinen“ kann man allerdings – entgegen seiner Bezeichnung – nicht einkaufen. Man erhält bei ihrem Kauf auch kein Cashback oder eine Gegenleistung in Form einer Ware oder Dienstleistung zum entsprechenden Gegenwert.

Für die Rabattgutscheine und mVoucher werden nur Shopping Points für die Wertung im Vergütungsprogramm gutgeschrieben, sie dienen also ausschließlich der Bemessung der Vergütungen, welche man laut dem Compensation Plan erzielen kann.

Somit sind diese Vouchers im Prinzip Einsätze für den Mitgliederstatus und für den Anspruch auf Vergütungen bei Anwerbung weiterer Gutscheinkäufer, also der finanzielle Beitrag, um die Berechtigung auf Provisionen für die Anwerbung weiterer Kapitalgeber zu erhalten.

Vouchers können laut nur von Marketer erworben werden (Zusatzbedingungen für Rabattgutscheine bzw. Zusatzbedingungen zum Erwerb von mVouchern).

Zum Marketer wird man, wenn man die Lyconet-Vereinbarung akzeptiert hat. Die Aufgabe des Marketers in erster Linie die Vermarktung des Cashback World Programms und des Lyconet Marketing Programms durch Anwerbung neuer Mitglieder, vor allem neuer Gutscheinkäufer.

Als Gegenleistung soll der Marketer Vergütungen erhalten. Diese Vergütungen sind im Compensation Plan geregelt.

Der Compensation Plan ist die Krönung der Unverständlichkeit, Undurchsichtigkeit und Unbestimmtheit. Er verwendet unverständliche Worthülsen und Phantasiebegriffe und enthält intransparente, bewusst komplizierte und nicht nachvollziehbare Bestimmungen über die Vergütungen. Er unterscheidet zwischen dem Balance Programm und dem Karriere Programm, welche wiederum unterschiedliche Vergütungsarten wie Balance Commission, Balance Bonus, Career Commission, Career Bonus und andere in Aussicht stellen.

Die Berechnungsbasis für sämtliche Vergütungen bilden die für das jeweils gewerteten Shopping Points, wobei die Wertung für das Balance Programm und das Karriere Programm unterschiedlich erfolgt.

Obwohl somit die die Shopping Points das zentrale Element für die Bemessung der Vergütungen sind, wird nicht erklärt, was konkret unter Shopping Points zu verstehen ist. Sie gelangen jedenfalls nicht zur Auszahlung, sondern dienen allein der Erlangung von Vorteilen.

Wann und wie und wie viele Shopping Points „gewertet“ werden, ist ebenso unklar. Damit kann der Marketer die wirtschaftlichen Folgen seiner Wahl nicht abschätzen. Von einem fix vorgegebenen mathematischen Konzept kann überhaupt keine Rede sein.

Der Marketer muss aber Voucher kaufen, damit er überhaupt die Vergütungsberechtigung erlangt. Ist der Marketer nicht vergütungsberechtigt, hat er auch keinen Anspruch auf Vergütungen.

Der Erwerb der Vouchers ist somit Bedingung für die Erlangung der Vergütungsberechtigung, also die Möglichkeit, Gewinne (als „Vergütungen“ bezeichnet) bei Anwerbung neuer Gutscheinkäufer zu erzielen.

Für die Vergütungsberechtigung muss eine bestimmte Anzahl von Shopping Points in einem bestimmten Zeitraum erreicht werden.

Um die Vergütungsberechtigung einmal grundsätzlich zu erlangen, müssen 50 Shopping Points in der aktuellen Woche und in max. 5 vorangegangenen Wochen erlangt werden.

Gewertet werden nur die Shopping Points der eigenen Kunden des Marketers bzw. Mitglieder der Cashback World sowie die persönlichen Shopping Points aus eigenen vollbezahlten Einkäufen (Voraussetzung: Akzeptanz der AGB für Cashback World Mitglieder) oder gekauften Rabattgutscheinen.

Diese 50 Shopping Points können also nicht durch Rabattgutscheinkäufe der angeworbenen Mitglieder erzielt werden, denn es zählen nur die Kunden, also nicht die angeworbenen Marketer. Kunden sind einfache Mitglieder, welche die Lyconet-Vereinbarung nicht akzeptiert haben und somit auch keine Rabattgutscheine kaufen können.

Somit zählen nur eigene reale Warenkäufe und jene der einfachen Mitglieder sowie die eigenen Rabattgutscheinkäufe.

Mit dem tatsächlichen Einkauf von Waren allein kann man niemals die 50 Shopping Points in einem Monat erzielen, weil eben die für Einkäufe gewährten Shopping Points verschwindend gering sind. Denn dann müsste man Waren um astronomische Summen innerhalb von 5 Wochen kaufen, um die erforderlichen 50 Shopping Points zu erlangen und um die Vergütungsberechtigung aufrecht zu erhalten, müsste man nach Ablauf von 5 Wochen wiederum um unleistbare Summen einkaufen.

Die gewährten Shopping Points kann man ohnehin nicht allgemein bestimmen, diese sind von Händler zu Händler unterschiedlich. In der Regel wird 1 Shopping Points je 100 Euro-Einkauf gewährt. Beispielsweise müsste man damit in einer Bäckerei in einem Monat Semmeln um € 5.000,00 einkaufen, um 50 Shopping Points zu erhalten und natürlich im nächsten Monat wieder um dieselbe Summe einkaufen. Dass dies faktisch unmöglich ist, liegt auf der Hand.

Daher führt kein Weg daran vorbei, Rabattgutscheine zu kaufen. Denn der Preis des selbst erworbenen Rabattgutscheins in EURO wird 1:1 in Shopping Points gewertet. Somit entstehen beim Kauf eines Rabattgutscheins um € 50,00 bereits 50 Shopping Points, beim Kauf eines Rabattgutscheins um € 100,00 100 Shopping Points usw. Beim bloßem Einkauf von Waren ist dies nicht der Fall.

Das bedeutet, dass die Vergütungsberechtigung nur durch Kauf eines Rabattgutscheins um mindestens € 50,00 erlangt wird und 5 Wochen lang aufrecht bleibt, weil nur dadurch die erforderlichen 50 Shopping Points entstehen.

Deshalb muss der Marketer selbst einen Rabattgutschein um mindestens € 50,00 kaufen und spätestens nach 5 Wochen wieder einen Rabattgutschein um mindestens € 50,00 kaufen, damit er vergütungsberechtigt bleibt.

Nur beim Kauf von Rabattgutscheinen werden entsprechend viele Shopping Points gewertet, um die Vergütungsberechtigung zu erlangen und beizubehalten.

Deshalb wurde auch das Easy Shop Plus kreiert, bei welchem monatlich Rabattgutscheine um mindestens € 50,00 gekauft werden müssen. Damit soll die laufende Vergütungsberechtigung gewährleistet werden.